Archiv für den Monat: März 2016

Brezellauge

Für ordentliches Laugengebäck benötigt man Brezellauge. Mit normalen Natron dauert es sehr lange und es wird nicht so gut. Bei Brezellauge  handelt es sich eigentlich um gewöhnliche Natronlauge. Die Herstellung ist relativ einfach. Man stellt eine 4%ige Natronlauge her, indem man 20g Natriumhydroxid (NaOH) in 500ml warmem Wasser löst. NaOH bekommt man in kleinen Pellets.

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Achtung: Natronlauge ist äzend!

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Es sind deshalb verschiedene Dinge zu beachten:

  1. Am Besten Schutzbrille und Handschuhe tragen
  2. Das NaOH ins Wasser geben und nicht umgekehrt.
  3. Nicht an Haut, Augen und Kleidung bringen.
  4. Aluminium verfärbt sich.
  5. Mit Wasser verdünnt, kann man die Lauge über den Abfluss entsorgen. (Abflussfrei besteht ebenfalls aus NaOH)
  6. Die Lauge kann mehrmals benutz werden. Am besten in Kunstoffflaschen aus Polyethylen (PE) gut verschlossen aufbewahren.
  7. Bei mehrfacher Verwendung können sich Schlieren bzw ein Sediment bilden. Dabei Handelt es sich um NaHCO3 , welches sich durch Reaktion mit CO2 aus der Luft bildet und harmlos ist.
  8. Die Flasche muss gut markiert sein und kindersicher aufbewahrt werden!

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